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Magnetlexikon

Der Magnetismus ist eine unsichtbare Kraft die nicht leicht zu erklären ist. Zur Beschreibung benötigt man viele komplexe Begrifflichkeiten und mitwirkende physikalische Größen.

In unserem Magnetlexikon bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die wichtigsten Magnetbegriffe nachzuschauen und Ihr Magnetwissen zu erweitern. Hier finden Sie alles von der Herstellung unterschiedlicher Magnetarten, über die unterschiedlichen Magnetisierungsmöglichkeiten bis hin zu den Einflussfaktoren auf Magneten. Von A bis Z finden Sie alles was es über die Magnetwelt zu wissen gibt.

Weitere wichtige Informationen zur Magnettechnik und viele Anwendungsvideos zu unseren Produkten finden Sie auf unserem YouTube Channel.

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A

Der Effekt einer magnetischen Abschirmung kann nur durch Stoffe mit einer hohen magnetischen Leitfähigkeit erfolgen. Dies bezeichnet man auch als Permeabilität. Materialien mit einer hohen Leitfähigkeit bzw. Permeabilität nehmen die Feldlinien des Magnetfeldes auf und leiten sie entlang ihrer geometrischen Struktur.

Als Arbeitspunkt bezeichnet man den Schnittpunkt der Arbeitsgeraden mit der Entmagnetisierungskurve.

Die Anisotropie beschreibt Magnete, die bei der Herstellung durch hohen Sinterdruck einem Magnetfeld in Pressrichtung ausgesetzt sind.

Prinzipiell altert ein Magnet nicht. Unter gewissen Bedingungen behält ein Magnet seine magnetischen Eigenschaften unendlich bei. Es gibt jedoch Einflussfaktoren die eine Verringerung oder die komplette Abnahme der magnetischen Eigenschaften zur Folge haben.

AlNiCo Magnete gehören zu einem der vier Werkstoffe aus denen Permanentmagnete hergestellt werden. Die vier Werkstoffe sind Hartferrit, Neodym, Samarium-Cobalt und AlNiCo. Alle weisen unterschiedliche magnetische Eigenschaften in Bezug auf Haftkraft, Temperaturbeständigkeit und Entmagnetisierungsbeständigkeit auf.

B

Die Bearbeitbarkeit von bereits aufmagnetisierten Magneten gestaltet sich als sehr kompliziert bis hin zu fast unmöglich. Alle Magnetmaterialien sind äußerst spröde Werkstoffe, was die Bearbeitung durch Sägen, Bohren und Fräsen erschwert. Durch diese Methoden kann es beispielsweise zu Materialabplatzern kommen. Das Schneiden mit einem Wasserstrahl ist die einzige Möglichkeit, alle Magnetmaterialien in die gewünschte Form zu bringen.

Die B-H-Kurve visualisiert die Beziehung zwischen der magnetischen Flussdichte (B) und der magnetischen Feldstärke (H), die zur Entmagnetisierung eines spezifischen Magneten notwendig ist. Sie bildet den zweiten Quadranten einer vollständigen Hysteresekurve mit vier Quadranten.

C

Die Curie-Temperatur ist eine wichtige Größe in der Magnettechnik. Sie bestimmt, ab welcher Temperatur ein ferromagnetischer Stoff seine magnetischen Eigenschaften verliert.